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EINE Welt für ALLE
03-12-2011

Vers le niveau supérieur

Botschaft von Frau Marie-Josée JACOBS, Ministerin für Familie und Integration, zum europäischen und internationalen Tag der Personen mit einer Behinderung – 3. Dezember 2011

Stigmatisierungen, Diskriminierungen, Aussonderungen darf es nicht mehr geben! Voraussetzung dafür ist, dass jeder sich für eine bessere Welt einsetzt, in der alle Menschen ihren gebührenden Platz finden. Der Begriff « alle » meint auch Menschen mit Behinderungen, sowie deren Angehörige und ihr Umfeld. Menschen mit Behinderungen sind aber oft in unserer Gesellschaft ausgegrenzt und fühlen sich übergangen.

Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, am 26. Oktober dieses Jahres, wurde ein Zeichen des Umdenkens gesetzt. Letztes Jahr, am Welttag der Menschen mit Behinderungen, habe ich einen Aufruf veröffentlicht und Menschen mit Behinderungen dazu eingeladen, sich aktiv am Ausarbeiten eines Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Konvention zu beteiligen. Es war mir wichtig auch die Stimme derer zu hören, die oft überhört werden. So waren es fast 160 Personen, die an einem ersten Informationstreffen teilnahmen. An weiteren 4 Arbeitstagen haben jeweils etwa 100 Personen dazu beigetragen, dass ein Aktionsplan ausgearbeitet wurde.

Es war ein interessanter Prozess und eine Herausforderung für alle Implizierten. Es war das erste mal, dass so unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Lebensfeldern und mit diversen Behinderungen sich trafen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Menschen mit Behinderungen und deren Umfeld wurden ermutigt und darin unterstützt, sich aktiv an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Andere Teilnehmer wurden zu verschiedenen Themen sensibilisiert und auf die Stimme der Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht.

Als Resultat lässt sich also nicht nur der fast fertig gestellte Aktionsplan zeigen. Der ganze Prozess hat bei jedem Spuren hinterlassen. Und diesen Spuren gilt es auch in Zukunft zu folgen. Die Bevölkerung zählt viele Menschen mit Behinderungen, die ein Recht darauf haben, inklusiv an der Gesellschaft teilzunehmen. Unsere Gesellschaft soll so gestaltet werden, dass jeder einzelne Mensch so angenommen wird wie er ist.

Die UN-Konvention ist ein Menschenrechtsinstrument. Gleichzeitig kann man sie auch als ein Entwicklungsinstrument betrachten, das ein inklusives Miteinander fördert.

Der Aktionsplan wird Anfang 2012 vorgestellt werden. Schon jetzt lade ich alle dazu ein, gemeinsam an den sich darin befindlichen Maßnahmen zu arbeiten, damit diese auch sinngerecht umgesetzt werden. Unsere Belohnung wird die Freude darüber sein, dass wir der Inklusion ein Stück näher kommen und dazu beitragen, dass EINE Welt für ALLE entsteht.



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